
Weiterbildung im Porträt
Marika Denk: Stetig weiterbilden
Marika Denk aus Deggendorf hat als Prüfungsbeste die Weiterbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter abgeschlossen. Sie ist in der Steuerkanzlei Lorenz & Kroner in Regen tätig. Nach ihrem Fachabitur hatte Denk ein Diplomstudium zum Betriebswirt abgeschlossen. Doch für sie ist es ganz selbstverständlich, sich stetig weiterzubilden: "Im Steuerbereich tut sich ständig was - da ist sogar ein Zwang zur Weiterbildung da. Und das wird auch nicht die letzte Fortbildung gewesen sein."
Die eineinhalb Jahre Lehrgang zum Bilanzbuchhalter, sagt Denk, waren für sie "wie eine lange Schulung". Dennoch ging mit der Zeugnisverleihung auch für sie eine anstrengende Zeit zu Ende. Für die 30-jährige Mutter zweier Kinder war daher der Rückhalt ihrer Familie besonders wichtig.
Marion Ertl: Unterstützung durch den Arbeitgeber
Aus Simbach kommt die Prüfungsbeste der Geprüften Personalfachkaufleute: Marion Ertl ist bei der Firma Karl Mossandl GmbH & Co. in der Personalabteilung tätig. Während der eineinhalb Jahre des Lehrgangs hatte sie weiter in Vollzeit ihren Beruf ausgeübt – für die Fortbildung war also die Zeit nach Feierabend und an den Wochenenden reserviert.
Ihr Arbeitgeber und auch ihre Kollegen haben ihr dafür die notwendige Unterstützung gegeben und so konnte Ertl beispielsweise ihren Urlaub so legen, wie es der Lehrgang erforderte. Im selben Zeitraum hat sie übrigens auch ihre Ausbildereignungsprüfung bestanden. Nach dem Abschluss ihrer Weiterbildung will sie nun erst einmal das neu erworbene Wissen in ihren Beruf einbringen, weitere Fortbildungsmaßnahmen im Feld des Personalwesens schließt sie aber keineswegs aus.
Georg Bayer: Fortbildung Mitte 40
Georg Bayer ist gerade 45 Jahre alt geworden, das hat ihm aber keineswegs davon abgehalten, die Weiterbildung zum Geprüften Betriebswirt abzuschließen. Sein Werdegang führte ihn von Ausbildung und Umschulung zuerst zum Meister für Bäderbetriebe, den er 1998 abschließen konnte. Seit 2001 ist er als Betriebsleiter im Freizeitbad Caprima in Dingolfing tätig.
Die Weiterbildung zum Betriebswirt sieht er als eine Anpassung an die gestiegenen Anforderungen im öffentlichen Dienst: "Betriebswirtschaftliches Denken und Handeln tritt hier in den Vordergrund – auch Bäder müssen gemanagt werden." Im Lehrgang wieder die Schulbank zu drücken, war für Bayer kein Problem. "Ich habe gelernt, zu lernen. Und mir hat die Weiterbildung einen Riesen-Spaß gemacht. Das war ein Aufgehen in der Arbeit."
Roland Kellermeier: Weiterbildung in Eigenregie
Roland Kellermeier aus Parkstetten hat als Prüfungsbester die Weiterbildung zum Geprüften Handelsfachwirt abgeschlossen. Für das Großhandelsunternehmen Keller & Kalmbach ist er in Straubing als Niederlassungsleiter tätig. Der gelernte Großhandelskaufmann sieht die Weiterbildung als eine Notwendigkeit für diese anspruchsvolle Tätigkeit: "Für mich war das eine Anpassung an diesen Job."
Die Fortbildung zum Handelsfachwirt hat er in Eigenregie durchgezogen - "der Betrieb weiß es offiziell noch gar nicht". Sein Chef, erzählt Kellermeier, lege aber großen Wert darauf, dass sich alle Mitarbeiter stetig weiterbilden. Dem will er weiter entsprechen und denkt darüber nach, nun mit kleineren Fortbildungsmaßnahmen, etwa im Bereich der Fremdsprachen, auf den Handelsfachwirt aufzusatteln.















