
Prüfungsbeste Deggendorf
35 der 191 niederbayerischen Prüfungsbesten kommen aus Stadt und Landkreis Deggendorf - unter ihnen auch drei Landesbeste. In den Porträts auf dieser Seite können Sie zwei von ihnen kennenlernen. Eine Auflistung aller Prüfungsbesten aus dem Bezirk Deggendorf finden Sie unten auf dieser Seite.
Spaß an der Arbeit als Erfolgsrezept
Peter Schrötter (Kaufmann für Tourismus und Freizeit: Stadt Deggendorf)
"Das wichtigste ist, dass man Spaß daran hat, mit Leuten umzugehen – alles andere folgt dann." Auf diese griffige Formel bringt Peter Schrötter (auf dem Foto rechts) sein persönliches Erfolgsrezept. Als Landesbester konnte er seine Ausbildung als Kaufmann für Tourismus und Freizeit bei der Stadt Deggendorf abschließen.
Seine Chefin, die Leiterin der Deggendorfer Touristinformation und Stadtmarketingbeauftragte Karin Achatz, nennt den Zusammenhalt ihrer Mitarbeiter als einen weiteren Baustein für diesen Erfolg: "Wir sind ein gutes Team - und wir sind miteinander stark." Achatz ist zu recht stolz auf ihren ehemaligen Auszubildenden: "Seine Persönlichkeit hat sich während der Ausbildung stark weiterentwickelt." Sie hofft, dass der herausragende Abschluss ihres Schützlings auch als ein Signal für die Stärkung der Ausbildung im Tourismus- und Freizeitbereich am Standort Niederbayern verstanden wird.
Schrötter bleibt ihr nach dem Abschluss der Ausbildung als Mitarbeiter erhalten: "Ich bin sehr glücklich, dass die Stadt Deggendorf seinen Vertrag verlängert hat." Ausruhen möchte sich Schrötter nun aber auf keinen Fall – dass er sich weiterbilden wird, steht für ihn außer Frage. Als eine mögliche Perspektive hat er bereits den Tourismusfachwirt ins Auge gefasst.
Eigenverantwortung schon in der Ausbildung
Stefan Parzl (Fachinformatiker: pascom Netzwerktechnik GmbH & Co. KG, Deggendorf)
Eigentlich war der berufliche Weg von Stefan Parzl vorgezeichnet: "Seit ich denken kann, bin ich von Computern fasziniert." Nach dem Abitur schlug er aber zunächst einen anderen Weg ein und nahm an der Universität Passau ein Studium in den Richtungen Sprachen, Wirtschaft und Kultur auf. Das sei interessant gewesen, erinnert sich Parzl, ihm habe aber die konkrete Zielsetzung gefehlt. Über ein Praktikum fand er zu pascom Netzwerktechnik - und die Arbeit hat ihm so gut gefallen, dass er dort eine Ausbildung als Fachinformatiker aufnahm, die er mit dem bayernweit besten Ergebnis abschließen konnte.
An seinem Beruf reizt ihn die Abwechslung, sagt Parzl. Jeden Tag muss er gemeinsam mit seinen Kunden neue Wege finden und Lösungen erarbeiten. Dass er sich hier von Anfang an einbringen konnte, dafür sorgte sein Ausbilder, Mathias Pasquay, der Geschäftsführer von pascom: "Schon während der Ausbildung war er in die Projekte voll eingebunden und übernahm eigene Verantwortung." Diese Eigenverantwortung in der Arbeit ist für Pasquay auch eine der Erfolgsfaktoren für die Ausbildung in seinem Unternehmen. Er ist überzeugt, dass der Betrieb von der Ausbildung der eigenen Mitarbeiter nur profitieren kann - und da ist es nur konsequent, dass unter den zwölf Mitarbeitern von pascom zwei ehemalige und drei aktuelle Auszubildende sind.














