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Energiewirtschaft
Die einfachste Möglichkeit, der rotierenden Energiekostenspirale zumindest teilweise zu entgehen, ist Energiesparen. Energiesparlampen etwa verbrauchen mit 18 Kilowattstunden pro Jahr nur ein Viertel soviel Strom wie herkömmliche 60-Watt-Birnen. Außerdem haben sie eine zehnmal so lange Lebensdauer. Aber auch schon eine bedarfsgerechte Beleuchtung – es muss ja nicht immer und überall im Unternehmen das Licht brennen – spart einiges an Strom. Am größten ist die Wirkung, wenn die Einstellungen von Industrieöfen und elektrisch angetriebenen Systemen wie Pumpen, Ventilatoren, Druckluft- und Kälteanlagen optimiert werden.
Klimaschutz ist aber nicht nur mit Sparen verbunden, sondern eröffnet den Unternehmen auch jede Menge neuer Chancen. Beispielsweise entstehen für das Baugewerbe durch den Trend zu energieeffizienten Gebäuden neue Geschäftsfelder. Auch wer Elektrogeräte mit regelbarer Energiezufuhr anbietet, darf sich in Zukunft Vorteile gegenüber der Konkurrenz ausrechnen. Und ein Marketingargument sind umweltverträgliche Aktivitäten allemal: Wer auf seinen Produkten, auf Briefbögen, in seiner Werbung oder auf Firmenfahrzeugen ein Umweltlogo zeigen kann, sammelt Sympathiepunkte bei seinen Kunden und fördert so den Umsatz.
Das kostenlose Sonderheft Klimaschutz mit den Themen
- vielversprechende Zukunftsmärkte
- Umweltmanagementsysteme
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und vielen Tipps und Hinweisen, sowie vielen Anlaufstellen
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Ansprechpartner:
Stefanie Büchler
Telefon: 0851 507-345
E-Mail: buechler@passau.ihk.de
Energiepolitische Positionen der IHK Niederbayern
Die Vollversammlung der IHK Niederbayern hat am 19. Mai 2011 ein Arbeitspapier zu Energiepolitischen Positionen verabschiedet. Die IHK-Vollversammlung plädiert bei Fragen der Energiepolitik für eine ideologiefreie, vobehaltslose und sachbezogene Diskussion. Konkret benennt das oberste Entscheidungsgremium der Industrie- und Handelskammer sieben Forderungen und Handlungsempfehlungen der regionalen Wirtschaft: Neben der Notwendigkeit von zuverlässiger bezahlbarer Energieversogung, fordert die IHK darin unter anderem auch einen Ausbau der Leitungsstrukturen zur Sicherung der Versorgungsstabilität, eine deutliche Aufstockung der Mittel für Energieforschung sowie die Beschleunigung der Planungsverfahren und die Notwendigkeit des Ausbaus dezentraler Erzeugungs-, Speicher- und Netzkapazitäten.
Ansprechpartner:
Erich Doblinger
Telefon: 0851 507-234
E-Mail: doblinger@passau.ihk.de
Exportinitiative Energieeffizienz
Die Exportinitiative Energieeffizienz unterstützt Anbieter von Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich Energieeffizienz dabei, ihren Export in ausländische Märkte auf- und auszubauen. Profitieren auch Sie von den vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten dieses starken internationalen Netzwerks.
Mehr Informationen finden Sie unter:
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Erich Doblinger
Telefon: 0851 507-234
E-mail: doblinger@passau.ihk.de
BIHK-Resolution
Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag hat anlässlich seiner Vollsitzung am 22. November 2007 eine Resolution zum Klimaschutz verabschiedet. Darin lehnt er klimapolitischen Aktionismus ab und tritt für den kooperativen Umweltschutz ein. Grundsätzlich unterstützt der BIHK die Bemühungen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Der BIHK weist darauf hin, dass bei den Emissionen von Kohlendioxid pro Kopf der Bevölkerung Bayern mit rund 6,8 Tonnen jährlich weit unter dem Durchschnitt der Bundesrepublik von 10,4 Tonnen liege. Auch werden über 80 Prozent des Stroms in Bayern ohne schädliche Klimagase erzeugt.
Die Resolution fordert:
- langfristige und stabile Rahmenbedingungen für die Wirtschaft
- einen kooperativen Umweltschutz wie zum Beispiel im Umweltpakt Bayern
- Modelle und Technologien für intelligenten Klimaschutz, um die Vorreiterrolle Deutschlands und Europas auszubauen
- vor jeder Entscheidung über neue Regelungen Kosten und Wirkungen des Klimaschutzes abschätzen
- ein integriertes Energie- und Klimaprogramm, das die Wirtschaft nicht einseitig zusätzlich belastet
- die weitere Förderung der Forschung bei der Entwicklung klimafreundlicher Technologien
- den Ausbau der Aus- und Weiterbildung in der Gesellschaft
- Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel, zum Beispiel Hochwasserschutz
- keine neuen bürokratischen Detailregelungen für die Klimapolitik.
Die Resolution und das Merkblatt zum Klimaschutz finden Sie hier zum Download:
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Adressensammlung Händler/Berater Strom und Gas
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