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Weiterbildungs- programm 2012

IHK-Zeitschrift 05/12

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Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Niederbayern hat sich langfristig sehr positiv entwickelt. Die Arbeitslosenquote liegt in Niederbayern deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und regelmäßig auch unter der ohnehin niedrigeren Quote für ganz Bayern.

Aktuelle Arbeitslosenzahlen sowie einen Vergleich zu den Vormonaten können Sie dieser Excel-Datei entnehmen. Sie finden hier die Zahlen für den gesamten IHK-Bezirk Niederbayern sowie für die einzelnen Bezirke der Arbeitsagenturen in Deggendorf, Landshut, Passau und Pfarrkirchen.

Weitere Daten zur Entwicklung am Arbeitsmarkt finden Sie in unseren Strukturdaten und auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

Wie demografiefest ist Ihr Unternehmen?

IHK-Demografierechner Bayern

Der demografische Wandel und der Fachkräftemangel werden die Arbeitswelt in den kommenden Jahren spürbar verändern. Doch viele Unternehmen wissen nicht, wie sich dieser Wandel auf die Alterszusammensetzung ihrer Belegschaft auswirken wird. Die bayerischen IHKs haben deshalb zusammen mit der WifOR Wirtschaftsforschung GmbH den IHK-Demografierechner Bayern entwickelt. Dieses kostenlose Analyseinstrument ermöglicht einen schnellen Überblick über die Altersstruktur in einem Unternehmen und den Fachkräftebedarf bis in das Jahr 2025, auch im Vergleich zur Branche und zur Region.

Den IHK-Demografierechner Bayern erreichen Sie online unter:

IHK-Umfrage: Immer mehr Betriebe sehen Fachkräftemangel als Konjunkturrisiko

Broschüre: "Gesundheit wird auch im Betrieb gemacht!"

Betriebliche Gesundheitsförderung als wichtige Gegenmaßnahme

Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung beflügelt den Arbeitsmarkt. Laut einer Umfrage der IHK will in Niederbayern fast jedes vierte Unternehmen seinen Personalbestand aufstocken, während lediglich knapp zehn Prozent mit einem Abbau ihrer Mitarbeiterzahl rechnen. "Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, mit der wir über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegen", stellt IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbart fest. Bundesweit plane nur jedes fünfte Unternehmen eine Erhöhung der Belegschaft. Diese gute Nachricht für alle Beschäftigten bereitet den Betrieben jedoch zunehmend Schwierigkeiten. "Immer mehr Firmen haben trotz hoher Ausbildungsbereitschaft Probleme, ihre offenen Stellen mit geeigneten Fachkräften zu besetzen", sagt Keilbart. Infolgedessen haben knapp 42 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, dass sie im Fachkräftemangel ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung ihres Betriebes sehen - das sind 5,4 Prozentpunkte mehr, als im vergangenen Herbst.

Insbesondere die Industrie, das Baugewerbe und die unternehmensnahen Dienstleister betrachten den Mangel an gut qualifizierten Arbeitskräften als eine Gefahr für weiteres Wachstum. "Gerade bei technischen Berufen mit dualem Bildungsabschluss sowie bei Meistern, Fachwirten oder ähnlichen Berufsabschlüssen bestehen Engpässe", berichtet Keilbart. "Dort wo Arbeitskräfte fehlen, können Aufträge nicht abgearbeitet werden und die Produktion stößt an ihre Grenzen." Eine Entspannung dieser Lage ist nicht in Sicht: Aufgrund der demografischen Entwicklung werde die Sicherung des Fachkräftebedarfs auch in Zukunft eine Herausforderung für die Betriebe bleiben, so Keilbart.

Wie der IHK-Hauptgeschäftsführer betont, sei zur Fachkräftesicherung immer ein Bündel an Maßnahmen im Unternehmen notwendig. Neben der beruflichen Aus- und Weiterbildung sei dabei ein wichtiger Baustein die betriebliche Gesundheitsförderung, die nicht zuletzt vor dem Hintergrund älter werdender Belegschaften in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen werde. Die ökonomischen Belastungen für Unternehmen durch fehlende Gesundheit der Beschäftigten sind enorm. Nach Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin kostet ein Krankheitstag pro Arbeitnehmer den Betrieb je nach Branche zwischen 400 und 500 Euro.

Die betriebliche Gesundheitsförderung rechnet sich daher in jedem Fall für das Unternehmen und kommt zugleich den Mitarbeitern selbst durch ein Plus an Lebensqualität zugute. "Es ist betriebs- und volkswirtschaftlich sinnvoller, in Prävention als in Krankentage zu investieren", sagt Keilbart. Viele Firmen hätten dies bereits erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Zudem trage die betriebliche Gesundheitsförderung dazu bei, dass sich Unternehmen im härter werdenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte als attraktive Arbeitgeber präsentieren können.

Um gerade den kleinen und mittleren Unternehmen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung eine praxisorientierte Hilfestellung zu bieten, haben die bayerischen Industrie- und Handelskammern eine Broschüre mit dem Titel "Gesundheit wird auch im Betrieb gemacht!" veröffentlicht, die Sie hier direkt herunterladen können:

Die Broschüre können Sie zudem kostenlos bei der IHK bestellen; wenden Sie sich dazu bitte an:

Claudia Schreiner
Telefon: 0851 507-204
E-Mail: schreiner.claudia@passau.ihk.de

Mit Mitarbeitern gewinnen! Handlungsimpulse für Unternehmer

Im härteren Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter müssen sich Betriebe als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Dabei ist nicht nur die Gewinnung des qualifizierten Nachwuchses von Bedeutung, sondern auch die Frage, wie Leistungsträger langfristig an das Unternehmen gebunden und die Motivation und Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter erhalten werden können.

Die vorliegende Broschüre will vor allem kleinen und mittleren Unternehmen konkrete Hilfestellungen geben, um ihre Personalkompetenzen weiter zu verbessern und zu stärken und somit langfristig den Fachkräftebedarf sichern zu können. Zur Veranschaulichung sind Praxisbeispiele von niederbayerischen Betrieben sowie die Erfahrungen von Unternehmern und Führungskräften aus der Region beigefügt. Ergänzt werden diese Anregungen durch Checklisten und Ihre Ansprechpartner bei der IHK Niederbayern.

Die Broschüre können Sie kostenlos bei der IHK bestellen; wenden Sie sich dazu bitte an:

Claudia Schreiner
Telefon: 0851 507-204
E-Mail: schreiner.claudia@passau.ihk.de

Fachkräftemonitor Bayern

Fachkräftemonitor Bayern

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs stellt Unternehmen und Regionen vor große Herausforderungen. Bereits jetzt können viele Betriebe offene Stellen nicht mit qualifizierten Mitarbeitern besetzen. Dieser Trend wird sich langfristig verschärfen. Allerdings trifft diese Entwicklung nicht alle Branchen gleichermaßen.

Mit Hilfe des Fachkräftemonitors Bayern können die Unternehmen sich auf wissenschaftlich fundierter Basis ein Bild davon machen, in welchen bayerischen Regionen aktuell und in den kommenden Jahren bezogen auf Berufsbild und Qualifikation jeweils wie viele Fachkräfte fehlen oder auch ein Überangebot vorhanden ist. Auf Basis dieser Daten können Personalplanung  und -entwicklung abgestimmt werden.

In den Fachkräftemonitor fließen Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes, der Statistischen Landesämter, des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung sowie IHK-Zahlen zur Ausbildung und zur Konjunktur ein. Dabei werden die Daten jährlich aktualisiert.Der Monitor schlüsselt die jährliche Entwicklung von Angebot und Nachfrage in einzelnen Berufsgruppen auf, analysierbar nach dem konkreten Bedarf in einzelnen Wirtschaftszweigen oder Regionen.

Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt

Demografischer Wandel

Der demografische Wandel wirkt sich auch in Niederbayern auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes aus. Die Zahl der hier erwerbstätigen Personen wird zwar - konjunkturelle Schwankungen einmal ausgeklammert - bis 2025 relativ konstant bleiben, allerdings wird das Erwerbspersonenpotenzial kleiner werden. Konkret bedeutet das: Die niederbayerischen Betriebe müssen ihre Mitarbeiter aus einer geringeren Zahl an erwerbsfähigen Personen rekrutiereren.

Das Angebot an Arbeitkräften wird sich etwa ab 2015 verknappen. Zugleich wird im Zuge der Internationalisierung auch die überwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft in Niederbayern einen weiter wachsenden Bedarf an gut bis hoch qualifizierten Arbeitskräften entwickeln.

Regionale Unterschiede - Herausforderungen der Demografie

Auch wenn derzeit der Bedarf an Fachkräften konjunkturbedingt nachgelassen hat, ist es absehbar, dass der Fachkräftemangel in einigen Branchen in den kommenden Aufschwungphasen aufgrund der demografischen Entwicklung schärfer ausfallen wird als in der Vergangenheit. Für die Landkreise Freyung-Grafenau, Passau und Regen werden für die Zukunft Bevölkerungsrückgänge und ein niedrigeres Erwerbspersonenpotenzial prognostiziert.

In den anderen niederbayerischen Regionen ist mit mehr oder weniger starken Bevölkerungszuwächsen zu rechnen. Aber auch in diesen Zuwanderungsregionen stellt sich die demografische Frage. Hier wird das Arbeitskräftepotenzial häufig nicht schnell genug wachsen, um den Arbeitskräftebedarf in bestimmten Bereichen zu decken. Die Herausforderungen, die alternde Belegschaft mit sich bringen, treffen auch diese Regionen.

Heute für morgen handeln

Der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, insbesondere um den Nachwuchs, wird sich in Zukunft verschärfen. Für Wirtschaft und Politik besteht daher dringender Handlungsbedarf, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. Dies kann nur mit rechtzeitigen Maßnahmen und langfristigen Konzepten geschehen. Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, die Problemstellungen zu bewältigen.

Wie die niederbayerischen Unternehmen mit dem demografischen Wandel umgehen und die daraus resultierenden Herausforderungen meistern können, zeigt die Broschüre "Demografischer Wandel in Niederbayern - Handlungsleitfaden für Unternehmen und Kommunen", die Sie hier direkt herunterladen können:

Die Broschüre können Sie kostenlos bei der IHK bestellen; wenden Sie sich dazu bitte an:

Claudia Schreiner
Telefon: 0851 507-204
E-Mail: schreiner.claudia@passau.ihk.de



Ansprechpartner

Thomas Genosko

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Regionalentwicklung | Standortfragen | Raumordnung

E-Mail:genosko@passau.ihk.de
Telefon:0851 507-201
 

Claudia Schreiner

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Statistik | Raumordnung

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