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Weiterbildungs- programm 2012

IHK-Zeitschrift 02/12

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Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt in Niederbayern hat sich langfristig sehr positiv entwickelt. Die Arbeitslosenquote liegt in Niederbayern deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und regelmäßig auch unter der ohnehin niedrigeren Quote für ganz Bayern.

Aktuelle Arbeitslosenzahlen sowie einen Vergleich zu den Vormonaten können Sie dieser Excel-Datei entnehmen. Sie finden hier die Zahlen für den gesamten IHK-Bezirk Niederbayern sowie für die einzelnen Bezirke der Arbeitsagenturen in Deggendorf, Landshut, Passau und Pfarrkirchen.

Weitere Daten zur Entwicklung am Arbeitsmarkt finden Sie in unseren Strukturdaten und auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit.

Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt

Demografischer Wandel

Der demografische Wandel wirkt sich auch in Niederbayern auf die Entwicklung des Arbeitsmarktes aus. Die Zahl der hier erwerbstätigen Personen wird zwar - konjunkturelle Schwankungen einmal ausgeklammert - bis 2025 relativ konstant bleiben, allerdings wird das Erwerbspersonenpotenzial kleiner werden. Konkret bedeutet das: Die niederbayerischen Betriebe müssen ihre Mitarbeiter aus einer geringeren Zahl an erwerbsfähigen Personen rekrutiereren.

Das Angebot an Arbeitkräften wird sich etwa ab 2015 verknappen. Zugleich wird im Zuge der Internationalisierung auch die überwiegend mittelständisch geprägte Wirtschaft in Niederbayern einen weiter wachsenden Bedarf an gut bis hoch qualifizierten Arbeitskräften entwickeln.

Regionale Unterschiede - Herausforderungen der Demografie

Auch wenn derzeit der Bedarf an Fachkräften konjunkturbedingt nachgelassen hat, ist es absehbar, dass der Fachkräftemangel in einigen Branchen in den kommenden Aufschwungphasen aufgrund der demografischen Entwicklung schärfer ausfallen wird als in der Vergangenheit. Für die Landkreise Freyung-Grafenau, Passau und Regen werden für die Zukunft Bevölkerungsrückgänge und ein niedrigeres Erwerbspersonenpotenzial prognostiziert.

In den anderen niederbayerischen Regionen ist mit mehr oder weniger starken Bevölkerungszuwächsen zu rechnen. Aber auch in diesen Zuwanderungsregionen stellt sich die demografische Frage. Hier wird das Arbeitskräftepotenzial häufig nicht schnell genug wachsen, um den Arbeitskräftebedarf in bestimmten Bereichen zu decken. Die Herausforderungen, die alternde Belegschaft mit sich bringen, treffen auch diese Regionen.

Heute für morgen handeln

Der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, insbesondere um den Nachwuchs, wird sich in Zukunft verschärfen. Für Wirtschaft und Politik besteht daher dringender Handlungsbedarf, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. Dies kann nur mit rechtzeitigen Maßnahmen und langfristigen Konzepten geschehen. Je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, die Problemstellungen zu bewältigen.

Wie die niederbayerischen Unternehmen mit dem demografischen Wandel umgehen und die daraus resultierenden Herausforderungen meistern können, zeigt die Broschüre "Demografischer Wandel in Niederbayern - Handlungsleitfaden für Unternehmen und Kommunen", die Sie hier direkt herunterladen können:

Die Broschüre können Sie kostenlos bei der IHK bestellen; wenden Sie sich dazu bitte an:

Claudia Schreiner
Telefon: 0851 507-204
E-Mail: schreiner.claudia@passau.ihk.de

Fachkräftemonitor Bayern

Fachkräftemonitor Bayern

Die Sicherung des Fachkräftebedarfs stellt Unternehmen und Regionen vor große Herausforderungen. Bereits jetzt können viele Betriebe offene Stellen nicht mit qualifizierten Mitarbeitern besetzen. Dieser Trend wird sich langfristig verschärfen. Allerdings trifft diese Entwicklung nicht alle Branchen gleichermaßen.

Mit Hilfe des Fachkräftemonitors Bayern können die Unternehmen sich auf wissenschaftlich fundierter Basis ein Bild davon machen, in welchen bayerischen Regionen aktuell und in den kommenden Jahren bezogen auf Berufsbild und Qualifikation jeweils wie viele Fachkräfte fehlen oder auch ein Überangebot vorhanden ist. Auf Basis dieser Daten können Personalplanung  und -entwicklung abgestimmt werden.

In den Fachkräftemonitor fließen Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes, der Statistischen Landesämter, des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung sowie IHK-Zahlen zur Ausbildung und zur Konjunktur ein. Dabei werden die Daten jährlich aktualisiert.Der Monitor schlüsselt die jährliche Entwicklung von Angebot und Nachfrage in einzelnen Berufsgruppen auf, analysierbar nach dem konkreten Bedarf in einzelnen Wirtschaftszweigen oder Regionen.

Mit Mitarbeitern gewinnen! Handlungsimpulse für Unternehmer

Im härteren Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter müssen sich Betriebe als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Dabei ist nicht nur die Gewinnung des qualifizierten Nachwuchses von Bedeutung, sondern auch die Frage, wie Leistungsträger langfristig an das Unternehmen gebunden und die Motivation und Leistungsfähigkeit älterer Mitarbeiter erhalten werden können.

Die vorliegende Broschüre will vor allem kleinen und mittleren Unternehmen konkrete Hilfestellungen geben, um ihre Personalkompetenzen weiter zu verbessern und zu stärken und somit langfristig den Fachkräftebedarf sichern zu können. Zur Veranschaulichung sind Praxisbeispiele von niederbayerischen Betrieben sowie die Erfahrungen von Unternehmern und Führungskräften aus der Region beigefügt. Ergänzt werden diese Anregungen durch Checklisten und Ihre Ansprechpartner bei der IHK Niederbayern.

Die Broschüre können Sie kostenlos bei der IHK bestellen; wenden Sie sich dazu bitte an:

Claudia Schreiner
Telefon: 0851 507-204
E-Mail: schreiner.claudia@passau.ihk.de



Ansprechpartner

Thomas Genosko

Kontakt

Regionalentwicklung | Standortfragen | Raumordnung

E-Mail:genosko@passau.ihk.de
Telefon:0851 507-201
 

Claudia Schreiner

Kontakt

Statistik | Raumordnung

E-Mail:schreiner.claudia@ passau.ihk.de
Telefon:0851 507-204