Bereits seit Jahren kommt es immer wieder vor, dass aus bestimmten Ländern - früher vor allem aus Nigeria, mittlerweile aber auch aus vielen anderen Staaten - deutschen Firmen und Personen dubiose Geschäftsangebote gemacht werden. Es handelt sich um oft ähnlich durchgeführte, plumpe Betrugsversuche, doch sind Gegenmaßnahmen bislang erfolglos geblieben.
Hinzu kommt, dass die Betrüger immer häufiger Informationen aus dem Internet nutzen. Der Inhalt der Schreiben ist im Kern gleich: Geldbeträge in Millionenhöhe wurden angeblich auf die Seite gebracht. Aus bestimmten Gründen sei nun die Mithilfe des Adressaten erforderlich, um diese Summen außer Landes zu bringen. Dafür soll der Empfänger des Schreibens fürstlich entlohnt werden. Allerdings muss er Vorleistungen erbringen: Er soll selbst ein paar tausend Dollar überweisen, Blankobriefe, Rechnungsformulare und Angaben über persönliche und Firmendaten zur Verfügung stellen und vieles mehr.
Wer sich auf ein solches Angebot einlässt, muss damit rechnen, dass seine Angaben und Briefbögen missbraucht werden. Bei Geldüberweisungen werden ständig Nachforderungen gestellt, der große Geldsegen kommt nie.
Die IHK Niederbayern warnt dringend davor, auf diese Angebote zu reagieren! Eine ausführliche Darstellung der Problematik dieser Betrugsfälle finden Sie unter folgendem Link:
Germany Trade and Invest: Kontaktanfragen aus Westafrika