Branchen

Ob Bau, Industrie, Handel und Tourismus – Zahlen in den einzelnen niederbayerischen Branchen finden Sie hier

Industrie

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Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik – www.statistik.bayern.de. Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden. Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen. Stand: Juni 2026

Die aktuelle Konjunkturschwäche spiegelt sich 2025 in den Zahlen für die niederbayerische Industrie wider. Sowohl für Beschäftigte als auch Umsatz setzt sich der Abwärtstrend weiter fort. Die insgesamt 135.976 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erwirtschaften in den 954 Industriebetrieben einen Umsatz von 48,6 Milliarden Euro. Mit einer Exportquote von rund 57 Prozent für den Regierungsbezirk Niederbayern (IHK-Bezirk: 59 Prozent) wird mehr als jeder zweite Euro im Ausland verdient. Eine herausragende Bedeutung kommt dabei dem Fahrzeugbau zu: Auf diesen Wirtschaftszweig entfällt mehr als die Hälfte des gesamten Industrieumsatzes.

Weiterführende Analysen und Statistiken zum niederbayerischen Industriestandort sowie zur konjunkturellen Entwicklung in der Branche finden Sie hier .

Bau

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Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik – www.statistik.bayern.de. Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten. Stand: Juni 2025

Im Bau zeigt sich ein zweigeteiltes Bild in Niederbayern. Während der gewerbliche-, öffentliche- und Verkehrsbau eine stetig positive Entwicklung in der Vergangenheit verzeichnen kann, nehmen die Umsätze im Wohnungsbau seit der Coronapandemie kontinuierlich ab. Insgesamt kann im niederbayerischen Bauhauptgewerbe ein Umsatzplus von sechs Prozent zum Vorjahr verbucht werden. Demgegenüber ist die Anzahl der Betriebe als auch deren Beschäftigten zu 2023 leicht rückläufig.

Handel

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Quelle: ©Michael Bauer Research GmbH, Nürnberg und CIMA Beratung + Management GmbH / BBE Handelsberatung GmbH, München Stand: Juni 2026

Die allgemeine Kaufkraft bezeichnet das verfügbare Einkommen einer Bevölkerung. Die rund 1,1 Millionen Einwohner im IHK Bezirk Niederbayern verfügen über ein allgemeines Kaufkraftvolumen von 36,21 Milliarden Euro. Davon sind 9,26 Milliarden Euro für den Einzelhandel relevant.

Zum überwiegenden Teil geben die Konsumenten ihr Geld aber für andere Verwendungen, insbesondere Dienstleistungen, Mieten, Zinsen, Reisen und Kraftfahrzeuge (per Definition nicht unter der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft zu subsumieren) aus oder sparen zu einem gewissen Anteil ihr verfügbares Einkommen.

Weiterführende Analysen und Statistiken zum Handel sowie zur konjunkturellen Entwicklung in der Branche finden Sie hier .

Tourismus

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Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik – www.statistik.bayern.de Stand: Juni 2025

2024 konnte der Tourismus in Niederbayern im Vergleich zum Vorjahr zwar eine ähnlich gute Entwicklung verzeichnen, allerdings liegt er weiter unter dem Vor-Corona-Niveau. Mit insgesamt 11,2 Millionen Gästeübernachtungen muss ein Rückgang von 9,2 Prozent zum Jahr 2019 verbucht werden. Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 3,6 Tagen bleiben die Touristen nirgendwo sonst in Bayern so lange wie in Niederbayern. 92 Prozent aller Gäste kommen aus dem Inland. Kommunaler Spitzenreiter ist Bad Füssing – 17,6 Prozent aller niederbayerischen Übernachtungen fallen auf den Kurort.

Weiterführende Analysen und Statistiken zum niederbayerischen Tourismus sowie zur konjunkturellen Entwicklung in der Branche finden Sie hier .

Artikelnr: 338375