Die letzten Jahre haben deutlich gemacht, wie schnell unerwartete Krisen Unternehmen jeder Größe und Branche treffen können – vom inhabergeführten Betrieb bis zum international tätigen Mittelstand.
Engpässe in der Energieversorgung, Cyberangriffe, gestörte und instabile Lieferketten sowie geopolitische Spannungen stellen Betriebe vor große Herausforderungen. Wer vorausschauend plant, bleibt auch in Ausnahmesituationen handlungsfähig.
Um Unternehmen bei der Krisenvorsorge zu unterstützen, hat die Handelskammer Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) einen Vorsorgeplan entwickelt.
Der Krisenvorsorgeplan hilft Ihnen dabei,
- Risiken im Unternehmen systematisch zu identifizieren,
- kritische Abläufe abzusichern,
- Verantwortlichkeiten klar zu regeln,
- Notfallkommunikation vorzubereiten und
- Störungen oder Ausfälle deutlich schneller zu überstehen.
So stärken Sie die Widerstandsfähigkeit Ihres Unternehmens und senken gleichzeitig Kosten, Aufwand und Unsicherheiten. Der Vorsorgeplan ist verständlich aufgebaut, praxistauglich und sofort einsetzbar – auch für Betriebe, die bisher wenig Erfahrung mit Krisen- und Notfallplanung haben.
Zudem hat die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) ein neues Arbeitspapier zur wirtschaftlichen Resilienz veröffentlicht. Das Arbeitspapier zeigt, dass Unternehmen – von kritischer Infrastruktur bis zum regional verankerten KMU – eine zentrale Rolle in der Gesamtverteidigung und für den Erhalt der staatlichen und gesellschaftlichen Funktionsfähigkeit spielen. Dies gilt sowohl im „Normalbetrieb“ als auch unter hybrider Bedrohungen, Energieengpässen oder Cyberangriffen.