Ursprünglich kommt Crowdfunding aus den USA. Dort hat das Finanzierungsmodell mittlerweile eine große Fangemeinde und erobert jetzt den europäischen Markt und damit auch Deutschland. Die Zielgruppe stellt hauptsächlich die Medien-, Kultur- und Kreativwirtschaft dar, deren Ideen und Projekte bei der Finanzierung (Kreditvergabe) häufig von den Banken abgelehnt werden, teils aus Unkenntniss teils aufgrund mangelndem Verständniss für die Bedürfnisse der Branche.
Die neueste Variante der Mikroinvestments heißt Crowdinvesting. Über Online-Portale präsentieren junge Gründer ihre Geschäftsidee und sammeln für deren Weiterentwicklung Investorengelder ein. Als Ausgleich erhalten Investoren – vorausgesetzt alles geht gut – eine stille Beteiligung am Geschäft und Anteile am Gewinn.
Beim Crowdlending vergeben die Crowdfunder einen Kredit in der Höhe ihrer jeweiligen Finanzierungsanteile. Die Kreditsumme muss vom Kreditnehmer getilgt und verzinst werden.
Beim Crowdsponsoring erhalten die Crowdfunder in der Regel keinen oder nur einen geringen materiellen Gegenwert. Der Geldnehmer definiert den Gesamtkapitalbedarf und die Höhe der möglichen Finanzierungsanteile. Der geleistete Finanzierungsbetrag wird nicht an den Crowdfunder zurückerstattet.
Online können Sie sich zu einer Vielzahl von Crowdfunding-Plattformen informieren.