Für die nächsten Monate setzt die Bahn auf ein umfassendes Kommunikationskonzept, wie Gebhart beim Forum Verkehr erläuterte – dazu gehören solche Veranstaltungen wie in Passau ebenso wie viele weitere Kommunikationswege. Diese Kommunikation forderten die Unternehmer auch ein: Für sie seien eine genaue Planung sowie laufende Informationen über den zeitlichen Ablauf der Baumaßnahmen ganz entscheidend. Betroffen sei nicht nur der Güterverkehr, verdeutlichten die Teilnehmer des Forums. Im Personenverkehr gehe es etwa um Hotelgäste, die auf den Schienenersatzverkehr ausweichen müssen, um den Taxiunternehmer, dem der Bahnhof als zentrale Anfahrstelle fehlt, oder um Berufspendler, die normalerweise mit dem Zug zur Arbeit fahren. Darauf ging auch Thomas Graupe ein und verwies auf die Position der IHK: „Der bedarfsgerechte Ausbau der Verkehrswege ist eine Dauerforderung der IHK Niederbayern. Die Generalsanierung der Bahnstrecke ist daher gut und wichtig. Entscheidend ist aber, die Bauarbeiten so zu gestalten, dass die damit verbundenen Behinderungen und Einschränkungen für die Unternehmen verträglich bleiben und die Erreichbarkeit der Betriebe so gut wie möglich gesichert wird, beispielsweise durch leistungsfähige Umleitungsstrecken und sinnvolle Ausnahmeregelungen.“