Regionale Netzwerke als Chance
Einen weiteren Bericht aus der Praxis lieferte Christoph Schröder, Leiter des BMW-Werks Dingolfing. Er ist sich sicher: „KI birgt mehr Chancen als Risiken – vorausgesetzt wir nutzen sie richtig.“ Anhand konkreter Beispiele legte Schröder dar, wie BMW KI beispielsweise bei der Qualitätskontrolle oder in der Logistik einsetzt – nicht zuletzt auf Basis eigener KI-Plattformen. Vom Global Player über Mittelständler bis zum Einzelunternehmer gelte: „Ohne KI lassen Sie Potenziale liegen und gefährden Ihr Geschäftsmodell.“ Schröder riet dazu, „einfach zu machen“ und Hemmnisse und Hürden zu überwinden.
Helfen können nach Überzeugung Schröders dabei regionale Netzwerke. Hier hat sich nicht zuletzt auf Initiative von BMW in der Region bereits einiges getan. Aus der Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen entstehen Angebote und Chancen für die gesamte Region – zusammengefasst unter dem Ansatz „Eco System“. Was es damit auf sich hat und welche Chancen dieses Eco System für die Region bietet, machten auf der Bühne mehrere Akteure klar: Neben Schröder, Moßandl und Leeb auch Alfred Haslbeck (IT HUB, BMW Werk Dingolfing), Professor Abdelmajid Khelil (Hochschule Landshut), Professor Marcus Jautze (Vizepräsident Hochschule Landshut), Armin Grassinger (Bürgermeister Stadt Dingolfing) und Werner Bumeder (Landrat Dingolfing-Landau). Das Ziel des Eco Systems: gemeinsam die Transformation voranbringen, Innovationen fördern, die Region stärken. Die Veranstaltung zeigte, wie das gelingen kann. „Eine wichtige Erkenntnis des heutigen Tages: Es geht nicht allein um Technologie, es geht vor allem um Zusammenarbeit, um Kommunikation und Netzwerk", lautete daher das Fazit von IHK-Präsident Thomas Leebmann in Dingolfing.