14.01.2026
Wirtschaft lehnt SPD-Vorschläge zur Erbschaftsteuer ab
Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) hat sich mit einem Pressestatement gegen das von der SPD vorgelegte Konzept zur Erbschaftsteuer gewandt. Die IHK Niederbayern stützt diese Aussagen und bekräftigt sie mit einem Statement von Thomas Graupe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern:
Statement von Thomas Graupe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern:
„Die niederbayerische Wirtschaft ist geprägt und getragen von vielen kleinen und mittelständischen Familienunternehmen. Diese Betriebe sind nicht nur das Rückgrat der Wirtschaft, sondern sie stellen auch viele Arbeitsplätze, sorgen für Wertschöpfung und Wohlstand in unserer Region und sichern als zuverlässige Steuerzahler die Handlungsfähigkeit des Staates. Ausgerechnet diese Unternehmen nimmt die SPD mit ihren Plänen zur Erbschaftsteuer jetzt ins Visier, und das in einer Lage, in der die Wirtschaft bereits vor großen Herausforderungen steht. Hohe Kosten und schwache Nachfrage belasten die Unternehmen, unzureichende wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen sind ein weiterer Risikofaktor. Die Negativ-Folgen dieser Entwicklung zeigen sich längst am Arbeitsmarkt wie in der Insolvenzstatistik. Die Unternehmen fordern so dringend wie nie zuvor Entlastungen und Planungssicherheit von der Politik. Das SPD-Konzept zur Erbschaftsteuer bringt genau das Gegenteil und Regeln wie der vorgesehene Unternehmensfreibetrag zeigen, wie weit diese Pläne von der Realität in der Wirtschaft entfernt sind. Dabei wäre eine sinnvolle Reform der Erbschaftsteuer wichtig, um unsere Wirtschaftsstruktur zu erhalten und ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern.“