Gemeinsam mit der IHK Talente fördern

Der Wettbewerb um gut qualifizierte Fachkräfte ist härter denn je. Unternehmen, die heute ausbilden, sichern sich nicht nur ihren zukünftigen Talentpool, sondern stärken zugleich ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit. Die IHK Niederbayern versteht sich beim Thema Ausbildung nicht nur als Verwaltungspartner, sondern als engagierter Unterstützer an der Seite der Betriebe – mit einem breiten Portfolio an Services, Beratung und Unterstützung für die Betriebe.

Unternehmen einen umfassenden Service rund um das Thema Ausbildung – ein wichtiges Fundament für die Fachkräftesicherung in der Region. Auf der Website werden zahlreiche Leistungen vorgestellt, die sich an Ausbildungsbetriebe, Ausbilder sowie Ausbildungsinteressierte richten.

Für Unternehmen, die eine Ausbildung anbieten möchten, ist die IHK ein kompetenter Partner. Schon beim Einstieg, also der Frage „Wie werde ich Ausbildungsbetrieb?“ steht die Kammer beratend zur Seite: Sie prüft die Eignung des Betriebs, klärt, ob Ausbilder vorhanden sind und unterstützt dabei, wenn einzelne Fertigkeiten nicht im eigenen Betrieb abgedeckt werden können, etwa durch Ausbildungsverbünde.

Ein zentrales Instrument ist das Online-Portal „ServicePoint.Bildung“, das sowohl Ausbildungsbetrieben als auch Ausbildern, Ausbildungsbeauftragten, Auszubildenden und Prüfern zur Verfügung steht. Im Portal können Ausbildungsverträge digital ausgefüllt und versendet werden, Ausbildungsnachweise kontrolliert, Auszubildende zur Prüfung angemeldet und Prüfungsergebnisse eingesehen werden.

Für Ausbildungsbetriebe ist zudem die Möglichkeit gegeben, sich in den IHK-Ausbildungsatlas einzutragen – eine effiziente Gelegenheit, sich bei potenziellen Bewerbern sichtbar zu machen. Die IHK Niederbayern stellt über 150 Ausbildungsberufe vor und informiert zu Ausbildungsinhalten, Voraussetzungen und Karrieremöglichkeiten. Unternehmen profitieren davon, junge Talente gezielt anzusprechen und Ausbildungswege transparent zu präsentieren.

Darüber hinaus ist das Prüfungswesen hoheitliche Aufgabe der IHK: Sie organisiert die Zwischen- und Abschlussprüfungen, und im ServicePoint-Bildung gibt es eine eigene Rubrik für Prüfer. Dort lassen sich unter anderem Entschädigungen verwalten und persönliche Daten selbst aktualisieren.

Ein weiterer wichtiger Baustein sind die Ansprechpartner der IHK vor Ort: Die Ausbildungsberater. Auch bei Themen wie Azubis aus dem Ausland, Einreise zur Ausbildungsplatzsuche, Azubis aus Drittstaaten (Fachkräfteeinwanderungsgesetz) oder Fördermöglichkeiten für ausländische Azubis steht das IHK-Team zur Seite. Wer einen Ausbilderschein (AdA, AEVO) anstrebt, erhält über die IHK-Akademie die passende Qualifizierung. Für finanzielle Fragen – etwa zur Ausbildungsvergütung – liefert die IHK ebenfalls Orientierung: Auf der Website findet man eine Übersicht über tarifliche und gesetzliche Mindestvergütungen, inklusive der Möglichkeit, bei Fragen direkt die Ausbildungsberater zu kontaktieren.

Die IHK legt auch Wert auf transparente Regelungen am Ausbildungsende: Das Kammerzeugnis wird nach bestandener Abschlussprüfung vergeben, und Unternehmen erhalten bei Weiterbeschäftigung einen transparenten Übergang in ein reguläres Arbeitsverhältnis.

„Wir sind für unsere Unternehmen ein zuverlässiger Begleiter mit umfangreichen Services, kompetenten Ansprechpartnern und vielschichtigen Unterstützungsmöglichkeiten. Wir sind als IHK bei weitem nicht nur Prüfungsinstanz, sondern ein strategischer Partner bei der Ausbildung von Nachwuchskräften – von der Planung über die Durchführung bis hin zur Prüfung und Begleitung in schwierigen Phasen“, so Karl Heinz Friedrich, Bereichsleiter Berufliche Bildung bei der IHK Niederbayern. Mit diesem breiten Angebot sichert die IHK Ausbildungsqualität, organisiert Prüfungsverfahren und macht Bestleistungen sichtbar. Dazu bietet die IHK ein vertrauenswürdiges Netzwerk, das die Region nachhaltig stärkt – von der ersten Orientierung bis zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss.

Artikelnr: 271843