IHK-Präsident Thomas Leebmann wünscht den Auszubildenden viel Erfolg bei der Prüfung. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seien die Unternehmen auf gut qualifiziertes Personal dringend angewiesen: „Die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen. Sie verbinden in ihrer Ausbildung Wissen und Können mit der praktischen Umsetzung im Betrieb. Genau deswegen sind die Kräfte aus der beruflichen Bildung in der Wirtschaft so gefragt“, sagt Leebmann. Zahlen aus Umfragen und Untersuchungen der IHK stützen diese Einschätzung.
Den Auftakt der Prüfungen machen die Azubis in den kaufmännischen Berufen, dazu gehören etwa die Kaufleute für Büromanagement oder die Einzelhandels- und Industriekaufleute. Später folgen die technischen Berufe, beispielweise Industriemechaniker, Mechatroniker oder Elektroniker. 2.933 ehrenamtliche Prüfer aus niederbayerischen Unternehmen sowie Lehrkräfte aus den Berufsschulen unterstützen die IHK Niederbayern bei den Prüfungen. „Dank dieses ehrenamtlichen Engagements können die Abschlussprüfungen der IHK ebenso praxisnah wie effizient durchgeführt werden“, betont der IHK-Präsident.
Bayernweit treten über 19.000 Auszubildende in der nun beginnenden Runde der Abschlussprüfungen an. Die Ausbildungsbetriebe im Bereich der IHK stellen rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse in Bayern und leisten damit den größten Anteil der Ausbildung im Freistaat.