Gemeinsam stark auftreten

Internationale Messen sind ein zentraler Baustein der Markterschließung. Für kleine und mittlere Betriebe stellen Aufwand, Kosten und Organisation jedoch häufig eine hohe Hürde dar. Das bayerische Messebeteiligungsprogramm bietet die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Gemeinschaftsstands professionell und sichtbar zu präsentieren. Thomas Laxhuber, Geschäftsführer der stela Laxhuber GmbH in Massing, berichtet.

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Thomas Laxhuber

Herr Laxhuber, bei der WEFTEC, einer der weltweit bedeutendsten Fachmessen und Konferenzen für Wasserqualität in den USA, waren Sie an einem Gemeinschaftsstand beteiligt. Welche Erwartungen hatten Sie im Vorfeld?

Nach dem Markteintritt und der Eröffnung unseres Vertriebsbüros in Atlanta lag es nahe, in unseren Kernbranchen, wie z.B. Wasserwirtschaft und Recycling, auf entsprechenden Fachmessen und Konferenzen präsent zu sein. Eigene Versuche, einen Stand auf der etablierten Messe WEFTEC zu bekommen – und das „kurz vor knapp“ irgendwo in dritter oder vierter Reihe – hätte außer schwer kalkulierbaren Kosten nichts gebracht. Da war die Teilnahme am bayerischen Messebeteiligungsprogramm mit einem Gemeinschaftsstand die bessere Alternative.

Welche konkreten Vorteile haben Sie durch den Gemeinschaftsstand erlebt, sowohl organisatorisch als auch im Hinblick auf Sichtbarkeit und Kundenansprache?

Für uns war es gerade in der Phase der Marktentwicklung eine wirtschaftlich vertretbare und eine äußerst komfortable Lösung, mit Bayern International an meist prominenter Stelle Sichtbarkeit zu erzeugen und Leads zu generieren. Der Vertrieb kann sich während der Veranstaltung auf seine Kernaufgaben konzentrieren und man hat gleichzeitig immer einen Ansprechpartner als Backup am Stand. Auch die Vernetzung mit vielen anderen Teilnehmern war sehr interessant, da ja die Fachfragen nicht am Auswurf unser Trocknungsanlagen enden. Es ergeben sich viele wichtige und wertvolle Synergien – gerade in spannenden neuen Märkten.

Was hat Ihnen der Messeauftritt konkret gebracht?

Tatsächlich konnten wir bei der WEFTEC 2025 die Kooperation mit unserem Partner deutlich ausbauen und dadurch die Anzahl von allgemeinen Anfragen, aber auch konkreten Projekten, erhöhen. Da die Laufzeiten der Projekte meist über 12 Monaten liegen, hatten wir – gerade auch unter den derzeitigen schwierigen Marktbedingungen mit Zöllen etc. in den USA – nicht mit konkreten Abschlüssen gerechnet. Die Qualität der Anfragen sowie das grundsätzliche Interesse an unseren effizienten Niedertemperatur-Trocknern stimmen mich aber sehr positiv, dass sich auch für 2026/27 noch einiges ergibt.

Was empfehlen Sie gerade mittelständischen oder erstmalig international aktiven Unternehmen?

Messen sind ein überschaubares und kalkulierbares Instrument, neue Märkte zu erschließen. Durch die sehr gute Vernetzung von Bayern International kommt man schnell und unkompliziert an relevante Kontakte und kann sich voll auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Der erfolgreiche Markteintritt von stela Laxhuber am US-amerikanischen Markt in den letzten Jahren gründet auch zu einem Teil auf der Marktpräsenz, die man etwa mit Bayern International erreicht hat.

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Das Bundesland Bayern ist jährlich auf rund 50 Messen in 30 Ländern vertreten. Bayerische Firmen haben die Möglichkeit, mit dem Bayerischen Messebeteiligungsprogramm auf Auslandsmessen zu glänzen – mit wenig Zeitaufwand und geringen Kosten. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert die Teilnahme. Bayern International organisiert den kompletten Standbau. Alles, was die Unternehmen tun müssen, ist vorab aus den attraktiven, modularen Standpaketen zu wählen. Danach erwartet sie ein schlüsselfertiger Messestand in attraktiver Lage.

Folgende Leistungen sind in den Standpaketen enthalten:

· Planung, Organisation, Messebau und Durchführung der Beteiligung sowie Betreuung der Unternehmen vor und während der Messe

· Einheitliches Standdesign

· Informationszentrum mit allgemeinem Dolmetscherdienst, W-LAN und Büroausstattung

· Einrichtung einer Besprechungs- bzw. Servicelounge

· Firmenübergreifende Werbemaßnahmen

Als Team zur „Hotel“ in Bozen

Vom 19. bis 22. Oktober 2026 versammelt sich wieder die Hotellerie und Gastronomie in Bozen. Die HOTEL gilt als führende Fachmesse für Gastfreundschaft – ein Pflichttermin für Entscheider, Einkäufer und Innovationsführer. Für Unternehmen eine ideale Plattform, um Kontakte zu knüpfen und nachhaltig Marktanteile zu gewinnen.

An vier Messetagen informieren sich über 19.000 Fachbesucher bei rund 400 Ausstellern über aktuelle Produkte, Trends und Lösungen für die Branche. Ein bayerischer Gemeinschaftsstand bietet Unternehmen eine effiziente und wirkungsvolle Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen sichtbar zu machen, ohne selbst einen hohen organisatorischen Aufwand tragen zu müssen. Das Angebot richtet sich an Unternehmen aus den Bereichen Arbeitskleidung und Arbeitsschutz, Ausstattung und Dienstleistungen für Hotel und Gastronomie, Bau und Installation, nachhaltige Architektur und Green Hotel, Betten und Schlafsysteme, Mobilität, Elektrotechnik, Lebensmittel und Getränke sowie Tischware.

Unter dem gemeinsamen Auftritt „BAVARIA – made in Germany“ profitieren die Betriebe von der starken Wahrnehmung bayerischer Qualität, Innovationskraft und Zuverlässigkeit. Der Gemeinschaftsstand schafft Vertrauen und unterstützt insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen beim Marktzugang in Südtirol und Norditalien. Die Teilnahme am bayerischen Messebeteiligungsprogramm bietet folgende Vorteile:

• finanzielle Förderung durch den Freistaat Bayern

• schlüsselfertiger Messestand inklusive kompletter Organisation durch Bayern International

• attraktive Platzierung des einheitlichen Stands

• professionelle Betreuung vor und während der Messe durch das Projektteam von Bayern International.

Anmeldeschluss ist der 20. Mai 2026.

Information und Anmeldung

Ihre IHK fragt nach: Wichtige Daten zu Außenwirtschaftsaktivitäten

Die internationale Ausrichtung der niederbayerischen Wirtschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Absatzmärkte entstehen, Lieferketten verändern sich und Unternehmen sehen sich beim Export und Import von Waren und Dienstleistungen vor unterschiedlichen Herausforderungen.

Um ein aktuelles Bild der außenwirtschaftlichen Aktivitäten in der Region zu erhalten, führt die IHK Niederbayern derzeit eine Umfrage unter international tätigen Unternehmen durch.

Beteiligen können sich alle Betriebe, die Waren oder Dienstleistungen exportieren oder importieren oder über Standorte und Geschäftsbeziehungen im Ausland verfügen.

Die Teilnahme dauert etwa 10 Minuten. Die Ergebnisse dienen dazu, Beratungsangebote, Veranstaltungen und Unterstützungsleistungen im Bereich Außenwirtschaft noch gezielter an den Bedürfnissen der niederbayerischen Wirtschaft auszurichten.

Alle Angaben werden ausschließlich intern ausgewertet und vertraulich behandelt.

Hier an der Umfrage teilnehmen

Artikelnr: 356208