Herr Laxhuber, bei der WEFTEC, einer der weltweit bedeutendsten Fachmessen und Konferenzen für Wasserqualität in den USA, waren Sie an einem Gemeinschaftsstand beteiligt. Welche Erwartungen hatten Sie im Vorfeld?
Nach dem Markteintritt und der Eröffnung unseres Vertriebsbüros in Atlanta lag es nahe, in unseren Kernbranchen, wie z.B. Wasserwirtschaft und Recycling, auf entsprechenden Fachmessen und Konferenzen präsent zu sein. Eigene Versuche, einen Stand auf der etablierten Messe WEFTEC zu bekommen – und das „kurz vor knapp“ irgendwo in dritter oder vierter Reihe – hätte außer schwer kalkulierbaren Kosten nichts gebracht. Da war die Teilnahme am bayerischen Messebeteiligungsprogramm mit einem Gemeinschaftsstand die bessere Alternative.
Welche konkreten Vorteile haben Sie durch den Gemeinschaftsstand erlebt, sowohl organisatorisch als auch im Hinblick auf Sichtbarkeit und Kundenansprache?
Für uns war es gerade in der Phase der Marktentwicklung eine wirtschaftlich vertretbare und eine äußerst komfortable Lösung, mit Bayern International an meist prominenter Stelle Sichtbarkeit zu erzeugen und Leads zu generieren. Der Vertrieb kann sich während der Veranstaltung auf seine Kernaufgaben konzentrieren und man hat gleichzeitig immer einen Ansprechpartner als Backup am Stand. Auch die Vernetzung mit vielen anderen Teilnehmern war sehr interessant, da ja die Fachfragen nicht am Auswurf unser Trocknungsanlagen enden. Es ergeben sich viele wichtige und wertvolle Synergien – gerade in spannenden neuen Märkten.
Was hat Ihnen der Messeauftritt konkret gebracht?
Tatsächlich konnten wir bei der WEFTEC 2025 die Kooperation mit unserem Partner deutlich ausbauen und dadurch die Anzahl von allgemeinen Anfragen, aber auch konkreten Projekten, erhöhen. Da die Laufzeiten der Projekte meist über 12 Monaten liegen, hatten wir – gerade auch unter den derzeitigen schwierigen Marktbedingungen mit Zöllen etc. in den USA – nicht mit konkreten Abschlüssen gerechnet. Die Qualität der Anfragen sowie das grundsätzliche Interesse an unseren effizienten Niedertemperatur-Trocknern stimmen mich aber sehr positiv, dass sich auch für 2026/27 noch einiges ergibt.
Was empfehlen Sie gerade mittelständischen oder erstmalig international aktiven Unternehmen?
Messen sind ein überschaubares und kalkulierbares Instrument, neue Märkte zu erschließen. Durch die sehr gute Vernetzung von Bayern International kommt man schnell und unkompliziert an relevante Kontakte und kann sich voll auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.
Der erfolgreiche Markteintritt von stela Laxhuber am US-amerikanischen Markt in den letzten Jahren gründet auch zu einem Teil auf der Marktpräsenz, die man etwa mit Bayern International erreicht hat.