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19.03.2026

Warnung vor Betrugmails

Die deutschen Industrie und Handelskammern warnen weiterhin vor einer Phishing-Welle. Es gibt verschiedene Maschen, aber alle eint ein Ziel: Es sollen Daten von IHK-Mitgliedsunternehmen erlangt werden. Generell gilt: Wenn Sie unsicher sind, ob eine Nachricht tatsächlich von der IHK stammt, sollte eine kurze telefonische Klärung stattfinden. Rufen Sie hierzu unter 0851 507-0 an.

Die DIHK erklärt auf ihrer Internetseite, wie Sie Phishing-Mails erkennen können und somit einen Datenklau verhindern können. Die Infoseite mit Screenshots aktueller Betrugsmaschen finden Sie hier.

Generell gilt: DIHK und IHKs fordern Sie niemals per Mail, SMS oder Telefon zur "Datenaktualisierung" auf. Bitte klicken Sie auf keinen Fall Links in entsprechenden Mitteilungen, und geben Sie keine Daten preis. Löschen Sie verdächtige Nachrichten und melden Sie sich gegebenenfalls direkt über unsere offiziellen Kontaktwege — schützen Sie Ihr Unternehmen vor Datenklau.

Brief mit QR-Code und nachfolgendem Fake-Anruf: "Aktualisierung Ihrer Unternehmensdaten – Wichtige Frist"

Extrem perfide ist eine neue Masche, mit der Kriminelle im Namen der IHK-Organisation versuchen, zu Missbrauchszwecken Daten abzugreifen: Die Betroffenen erhalten per Briefpost ein Schreiben von einer angeblichen "IHK-Servicezentrale", unterzeichnet von einem vermeintlichen "Leiter Unternehmensregister" der IHK und mit DIHK-Adressdaten in der Fußzeile. Darin werden sie aufgefordert, ihre "im Handelsregister hinterlegten Unternehmensdaten" zu aktualisieren. Andernfalls drohten ein Bußgeldverfahren und die Löschung aus dem Handelsregister. Für die Eingabe der geforderten Daten soll ein QR-Code mit einem IHK-Logo in der Mitte gescannt werden. Das Formular, das sich dann öffnet, zeigt nach Angabe des Ortes die zuständige IHK an. Abgefragt werden die üblichen Daten inklusive Bankverbindung. Im Nachgang ruft dann angeblich die Hausbank (auf dem Display sieht man die Rufnummer der IHK) das potenzielle Opfer an und fordert es auf, man möge jetzt gemeinsam am Rechner Einstellungen im Online-Banking vornehmen. Tun Sie dies unter gar keinen Umständen, auch wenn der Anrufer noch so hartnäckig ist! Viel besser noch: Scannen Sie gar nicht erst den QR-Code und füllen Sie keine derartigen Formulare aus! Werfen Sie den Brief einfach in den Müll, und bleiben Sie wachsam.