Das ZIM sei nachweislich eines der erfolgreichsten Innovationsförderprogramme des Bundes für den Mittelstand, sagt der DIHK-Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie Sebastian Bolay. Das in den vergangenen Jahren weiterentwickelte Programm habe sich als bewährtes Instrument in der mittelständischen Innovationsförderung etabliert. Es unterstütze Unternehmen dabei, neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln und gemeinsam mit Forschungseinrichtungen zur Marktreife zu bringen.
Um ihre Innovationen auch tatsächlich in die Märkte zu bringen, seien gerade kleine und mittlere Unternehmen vielen Hemmnissen im Innovationsprozess ausgesetzt. Evaluierungen hätten gezeigt, dass diese Form der verlässlichen und unbürokratischen Förderung positive Auswirkungen auf Forschung und Entwicklung im Mittelstand habe. Innovationen seien die Grundlage für eine höhere Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und generieren künftiges Wachstum. Der plötzliche Antragsstopp verunsichere Betriebe.
Insbesondere in der aktuellen wirtschaftlichen Schwächephase sei es das falsche Signal der Bundesregierung, wenn sie jetzt eines ihrer wichtigsten Förderinstrumente für den Mittelstand stoppt. Kürzungen im Haushalt würden zudem die Innovationsdynamiken im Mittelstand weiter ausbremsen. Die Bundesregierung sollte schnell für Planungssicherheit sorgen und die notwendigen Haushaltsmittel für eine Fortsetzung und Verstetigung der Antragsbearbeitung bereitstellen, so die Forderung der DIHK. Dann könnte der innovative Mittelstand seine Projekte fortsetzen und neue Vorhaben auf den Weg bringen. Die Bundesregierung sollte bei Zukunftsinvestitionen nicht auf die Bremse treten.