Die Idee für den MoveMaster entstand aus einem klaren Problem: Die klassische Tastatur ist ursprünglich ein Schreibgerät und für viele Anwendungsbereiche nicht optimal geeignet. Ziel war es, eine Steuerung zu entwickeln, die intuitiver und ergonomischer funktioniert. Ursprünglich wurde der MoveMaster für den Gaming-Bereich entwickelt. Im praktischen Einsatz zeigte sich jedoch schnell, dass das Gerät sowohl im beruflichen Umfeld als auch für körperlich eingeschränkte Menschen eine deutliche Verbesserung in Bedienung, Ergonomie und Effizienz bot. Nach ersten Prototypen, wurden 2018 erste Vorserienmodelle im 3D-Druck verkauft. Die finale Entwicklung hin zum serienfähigen Produkt mit Spritzguss zog sich über Jahre. Verzögerte Produktion, Corona, fehlende Kapazitäten und Abhängigkeiten von Partnern führten dazu, dass sich der Markteintritt verzögerte. Trotzdem konnte sich das Produkt am Markt behaupten, mehrere tausend Geräte wurden verkauft bei gleichzeitig sehr geringer Rücklaufquote. Sogar ohne strukturiertes Marketing bestätigte sich das Marktpotenzial. Die größte Herausforderung bestand darin, das Projekt mit begrenzten Ressourcen und einem kleinen Team weiterzuführen und gleichzeitig Produktqualität, Produktion und Vertrieb aufzubauen.
Heute liegt der Fokus auf Skalierung, strukturiertem Marketing und dem Ausbau der Produktion. Ebenso wird die Weiterentwicklung für die Chirurgie, Menschen mit Handicap oder Fahrzeugsteuerungen sowie bei der Software forciert. Parallel wird die Unternehmensstruktur gezielt konsolidiert, um zusätzliche Investoren einzubinden und den nächsten Wachstumsschritt zu ermöglichen. „Langfristig ist geplant, das Produktportfolio weiterzuentwickeln und international zu wachsen. Der MoveMaster soll weltweit eine feste Alternative zur klassischen Eingabesteuerung werden“, so Gründer Tom Bredinin.