Jeder kennt Schwimmbretter oder Schwimmnudeln, klassisch bewährt und über Generationen verwendet. Eigentlich kein Platz für ein neues Produkt – oder doch? Während der Durchführung von Schwimmkursen kam dem Trainer und Maschinenbauingenieur Benedikt Zeindl die Idee, mehr Bewegungsfreiheit auch in den frühen Phasen des Schwimmenlernens zu geben und dabei das Auftriebsgefühl nicht zu stark zu verfälschen.
Mit ersten Prototypen wurde die Idee mit Schwimmanfängern getestet und für gut befunden. Die Herausforderung bestand nun darin, die Schwimmlöffel unter die Norm für freie Schwimmhilfen einordnen zu lassen, um die entsprechende Zertifizierung zu erhalten. Schließlich gab der TÜV sein „Go“ und das Produkt ging in Produktion. Parallel musste ein Onlineshop aufgebaut werden – alles in Eigenregie, um das Budget nicht zu gefährden. Der Direktvertrieb ist dem Gründer wichtig, nur so ist der Kundenkontakt direkt und ungefiltert, vor allem in den ersten Monaten war dies essenziell, um über die Kundenrückmeldung die Vorteile der Schwimmlöffel auf die Website zu bringen.
Zu den Kunden zählen Schwimmschulen, Vereine und Privatpersonen, die ihren Kindern selbst das Schwimmen beibringen. Mit einer weiteren Größe sollen nun auch Grundschulen gewonnen werden. Ziel des Gründers ist es, dass die Schwimmlöffel im In- und Ausland einen festen Platz in den Schwimmausbildungen einnehmen. Eine Herausforderung bleibt das Marketingbudget, um auch durch Empfehlungen eine Skalierung zu erreichen.