08.09.2026

Pisa-Studie unterstreicht Problemlage in den bayerischen Ausbildungsbetrieben

Zu den Ergebnissen der PISA-Studie 2025 nimmt Alexander Schreiner, Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern, aus Sicht der regionalen Wirtschaft Stellung – mit einem besonderen Blick auf die berufliche Ausbildung:

Statement von Alexander Schreiner, Hauptgeschäftsführer IHK Niederbayern:

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„Die Schüler von heute sind die Auszubildenden von morgen – und damit die Fachkräfte von übermorgen. Und gerade auf diese Kräfte sind die Unternehmen besonders angewiesen. Die Zahl der Auszubildenden in der niederbayerischen Wirtschaft ist zuletzt weiter gesunken. Wir haben aber nicht nur ein Zahlenproblem, sondern auch ein Qualitätsproblem. In einer aktuellen IHK-Umfrage unter den regionalen Ausbildungsbetrieben kritisieren neun von zehn Unternehmen die mangelnde Ausbildungsreife der Auszubildenden. Bereits bei den Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen hapert es demnach. Das deckt sich mit den Ergebnissen der PISA-Studie. Die Ausbildungsbetriebe reagieren auf diese Befunde und bieten etwa gezielte Nachhilfeprogramme für ihre Azubis an. Doch die Unternehmen können nicht alle Defizite allein ausgleichen. Offensichtlicher Handlungsbedarf besteht in den Schulen, aber auch in der Gesellschaft insgesamt. Jeder Schulabgänger muss mit den richtigen Basiskompetenzen ausgestattet werden, um einen erfolgreichen Berufseinstieg zu ermöglichen – das ist die Mindestanforderung.“