Wer Waldbauer in Büchlberg besucht, erkennt schnell: Hier geht es längst um mehr als Möbel und Innenausbau. Es geht um die Frage, wie handwerkliches Können und unternehmerisches Wissen auch in Zukunft erfolgreich sein kann – und um die Bereitschaft, darauf immer wieder neue Antworten zu finden.
Dabei hat sich das Unternehmen über 30 Jahre stetig weiterentwickelt. Auf den klassischen Schreinerbetrieb folgten exklusiver Innenausbau und Bühnenbauten für das Fernsehen, wie etwa für „Wetten, dass …?“
Heute plant und realisiert Waldbauer individuelle Einrichtungen für Hotels, Restaurants oder Ferienwohnungen – komplett aus einer Hand. Die Kunden stammen aus der Region Bayerischer Wald und Bayern ebenso wie aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von der hauseigenen Planung mit Innenarchitekten über die Fertigung bis zur Montage begleitet das Unternehmen seine Kunden. Ergänzt wird das Angebot durch selbstgefertigte Brandschutztüren und hochwertige Dekoration. Dahinter steckt ausgeprägter Unternehmergeist. „Im Endeffekt geht es darum, die Augen offenzuhalten, neue Geschäftsbereiche zu erkennen, zu erkunden und auszuprobieren“, beschreibt Inhaber Martin Waldbauer seine Philosophie. So ist zum Beispiel die Einrichtung von Pflegezimmern neu im Portfolio. Erste Projekte laufen bereits. Digitalisierung ist bei Waldbauer längst Bestandteil des täglichen Arbeitsablaufs: 3D-Scanner, moderne Planungssoftware, Visualisierungen, CNC-Technik und ein vollautomatisches Plattenlager greifen ineinander. Die Konstruktionsdaten werden direkt für die Maschinen nutzbar gemacht – der digitale Datenfluss sorgt für Effizienz. „Ein perfekt arbeitendes System und die saubere Struktur in der Branchensoftware sind die Basis unseres modernen, digitalisierten Handwerkbetriebs“, sagt Martin Waldbauer. Gleichzeitig bleiben Flexibilität und persönlicher Kontakt wichtig.
Die Entwicklung setzt sich aber immer weiter fort. Aktuell erweitert Waldbauer seine Werkstatt, was zusätzliche Möglichkeiten für die Fertigung schafft und ein sichtbares Zeichen für die Zukunftssicherheit des Standorts ist.
Dabei besinnt sich Waldbauer immer auf seine Wurzeln. Regionalität, Nachhaltigkeit und der Werkstoff Holz spielen eine wichtige Rolle. Altholz aus der Region und langlebiges Massivholz werden ebenso eingesetzt wie Photovoltaik und eine ressourcenschonende Verarbeitung von Produktionsresten.
Zukunft bedeutet bei Waldbauer aber nicht nur Technik, sondern vor allem: Menschen. Weiterbildung wird gefördert, Verantwortung wird übertragen und junge Fachkräfte werden gezielt entwickelt. Holz und Handwerk treffen auf digitale Prozesse und unternehmerischen Weitblick. So ergibt sich schließlich der erfolgreiche Mix aus Tradition und neuem Denken.